"Was steht denn so in der Satzung?"

beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 14.6.2000
geändert auf der Mitgliederversammlung am 16.2.2002

 

 

    1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Name des Vereins ist FUN SQUASH Böblingen e.V.
  2. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Böblingen eingetragen und hat seinen Sitz in Böblingen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

    2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßige Übungsstunden, Teilnahme am Ligaspielbetrieb und Veranstaltung von Turnieren.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Wird eine Satzungsbestimmung geändert, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
  6. Der Verein verfolgt keine politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Interessen.

 

    3 Verband

Der Verein ist Mitglied des

  1. Squash Rackets Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. (SRLV BW)
  2. württembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB).

und erkennt die Satzungen und Ordnungen dieser an.

 

    4 Mitglieder

Mitglieder des Vereins können folgende Personen sein:

  1. volljährige Mitglieder mit Stimmrecht
  2. Mitglieder bis 18 Jahre ohne Stimmrecht
  3. Ehrenmitglieder ohne Stimmrecht

 

    5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag mit beigefügter Einzugsermächtigung. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vereinsvorstand.
  2. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuches ist schriftlich mitzuteilen. Sie braucht nicht begründet zu werden.
  3. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt.
  4. Mit der Aufnahme verpflichtet sich das Mitglied zur Förderung des Vereinszweckes, unterwirft sich der Satzung und Ordnungen des Vereins.

 

 

    6 Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch freiwilligen Austritt
  2. Dieser kann nur durch eine schriftliche Erklärung 1 Monat zum 31.12 erfolgen, wobei die Austrittserklärung von Kindern und Jugendlichen durch den Erziehungsberechtigten abzugeben ist.

  3. durch den Tod
  4. durch Ausschluß aus dem Verein

Der Ausschluß kann durch den Vorstand beschlossen werden,

  1. wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen länger als drei Monate im Verzug ist, wobei die Verpflichtung zur Zahlung des fällig gewordenen Beitrages unberührt bleibt
  2. wenn Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane mißachtet werden
  3. bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung
  4. wenn sich das Vereinsmitglied unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereins in gröblicher Weise herabsetzt.

Der Ausschlußbeschluß ist zu begründen und schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluß steht dem Betroffenen innerhalb von 2 Wochen gegenüber dem Vorstand ein Berufungsrecht an die nächstfolgende Mitgliederversammlung zu, zu welcher er einzuladen ist. Auf dieser ist ihm gegebenenfalls Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschlußbeschluß, ist dieser endgültig; wird er nicht bestätigt, so gilt er als aufgehoben. Bis zur Rechtskraft des Ausschlusses ruhen die Rechte des Mitgliedes.

Für Mitglieder unter 18 Jahren gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäß. Entsprechende Erklärungen sind von bzw. den Erziehungsberechtigten abzugeben.

    7 Beiträge

  1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit.
  2. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich im Voraus vom Verein abgebucht. Bei Beiträgen, die nicht spätestens einen Monat nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden. Ihre Höhe wird vom Vorstand festgesetzt.

 

 

    8 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

 

    9 Vorstand

  1. Der von der Mitgliederversammlung zu wählende Vorstand besteht aus

  1. dem 1. Vorsitzenden
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden
  3. dem Kassierer
  4. dem Sportwart
  5. dem Schriftführer

  1. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden für eine Dauer von 2 Jahren gewählt.
  3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so beruft der Vorstand ein anderes Vereinsmitglied an diese Stelle. Bei Ausscheiden eines der beiden Vorsitzenden ist jedoch unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die einen neuen Vorsitzenden zu wählen hat.
  4. Die Belegung mehrerer Vorstandsämter von einer Person in Personalunion ist zulässig (ausgenommen 1. und 2. Vorsitzender).
  5. Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens.
  6. Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter zu den Vorstandssitzungen einberufen.
  7. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Über Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  8. Der Vorstand im Sinne des 26 BGB besteht lediglich aus dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Jeder von ihnen ist einzelvertretungsberechtigt. Der stellvertretende Vorsitzende ist dem Verein gegenüber verpflichtet, von seiner Vertretungsbefugnis nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden Gebrauch zu machen.

 

    10 Ordentliche Mitgliederversammlung

  1. Am Anfang des neuen Geschäftsjahres findet alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertreter, einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen zuvor durch Aushang im Vereinssitz bzw. durch persönliche schriftliche Benachrichtigung unter Mitteilung der Tagesordnung.
  2. Die Tagesordnung hat zu enthalten:
    1. Geschäfts- und Jahresbericht durch den 1. Vorsitzenden
    2. Erstattung des Kassenberichtes durch den Kassierer
    3. Bericht des Kassenprüfers
    4. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers
    5. Wahlen (nur alle zwei Jahre) des Vorstandes und des Kassenprüfers
    6. Festlegung bzw. Bestätigung der Beiträge
    7. Genehmigung des Haushaltsplanes
    8. Beschlußfassung über Anträge

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
  2. Beschlußfassung erfolgt durch einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Stimmenübertragung und -bindung ist nicht zulässig. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen und ungültig abgegebene Stimmen bleiben außer Betracht.
  3. Anträge zur Änderung der Satzung sind den Mitgliedern mit der Tagesordnung im Wortlaut bekanntzugeben. Sie können als Dringlichkeitsanträge nicht zugelassen werden.
  4. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln erforderlich.
  5. Bei Wahlen kann durch ein Drittel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder geheime Abstimmung beantragt werden.
  6. Vorstandsmitglieder sind nur dann gewählt, wenn sie mehr als die Hälfte der anwesenden, stimmberechtigten Stimmen erhalten.
  7. Erlangt bei einer Wahl keiner der Kandidaten die einfache Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl der beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben.
  8. Bei Ergebnislosigkeit wird die Wahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nochmals stattfinden.
  9. Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden eingereicht sein. Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon sind Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden, welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Über ihre Zulassung entscheidet die Versammlung.
  10. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung, insbesondere über die gefaßten Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen ist.

 

 

 

    11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Sie findet statt,

  1. wenn sie der Vorstand mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält.
  2. wenn die Einberufung von mindestens der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe eines Grundes gefordert wird.

Für ihre Einberufung und Durchführung gelten die gleichen Regeln wie zur ordentlichen Mitgliederversammlung.

 

 

    12 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluß bedarf einer Mehrheit von der erschienen stimmberechtigten Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den württembergischen Landessportbund e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.